18.09.2022

In der Taperingphase werden die Trainingsumfänge enorm runtergeschraubt, damit sich der Körper von den vergangenen harten Trainingswochen erholen kann. Plötzlich hat man irgendwie wieder mehr Zeit. Das fühlt sich irgendwie an.

Die Intensitäten in den Intervallen bleiben jedoch. So absolvierte ich am Donnerstag brav meine Tempodauerlaufeinheit und am Freitag mein Intervalltraining mit 6 x 5 Minuten im geplanten Wettkampftempo. Und tatsächlich merke ich, dass sich mein Körper langsam erholt. Es fühlte sich gut an 🙂 Mit einem lockeren Gefühl in den Beinen ging es dann heute in den letzten „langen Lauf“ des Trainingsplans. Wobei „langer Lauf“ zuviel gesagt ist. Ging er doch nur noch 60 Minuten lang.

Aber was macht man so mit der neu gewonnen Zeit? Mein Mann und ich haben am Wochenende unser Haus intensiv geputzt, quasi Herbstputz gemacht. Das fühlte sich richtig gut an.

Es taucht in dieser Phase aber noch ein anderes Phänomen auf, was ich längst vergessen hatte. Der Körper hat plötzlich jeden Tag irgendetwas anderes. Aus lauter Angst, in den letzten Tagen vor dem Rennen noch irgendwie krank zu werden, fühle ich ständig irgendwelche Wehwehchen. Willkommen Phantomschmerzen!

Also: schön ruhig bleiben, Yoga praktizieren und die Vorfreude genießen.

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